Reis richtig aufbewahren

Reis ist in den meisten Haushalten ein unverzichtbares Lebenmittel für das ganze Jahr. Daher wird Reis häufig in großen Mengen gekauft. Fall Sie nicht wissen, wie Sie Ihren Reis richtig aufbewahren müssen, können Motten, Termiten oder Rüsselkäfer die Folge sein.

Für Rüsselkäfer ist falsch aufbewahrter Reis eine köstliche Beute und auch Termiten und Motten stellen eine Gefahr dar. Insbesondere in Zeiten in denen es viel regnet ist der Reis sehr anfällig für einen Befall durch Reiskäfer, diese legen Ihre Eier direkt in bzw. auf die Reiskörner. Sobald der Reis von Termiten befallen ist, verliert er seinen Geschmack und der Nährwert des Reis wird verringert.

Was sind Schädlinge? Welche Auswirkungen haben Schädlinge auf Reis?

Der Reiskäfer ist ein Schädling der hauptsächlich Vollkornprodukte wie Weizen, Reis und Mais befällt. Als Konsequenz des Befalls verringert sich der Nährwert und Geschmack der Produkte.

Viele Menschen glauben, dass Schädlinge nur Reis befallen der viele Jahre gelagert wird, tatsächlich befinden sich Reiskäfer meistens bereits beim Kauf im Reis bzw. der Verpackung. Allerdings benötigen die Schädlinge einige Zeit bis sie sich entsprechend im Reis verbreitet haben.

Bei Reis der noch nicht allzu lange von Schädlingen befallen ist entstehen meistens keine Auswirkungen auf die Nährstoffqualität des Reis. Bei Reis, der von Schädlingen bereits verzehrt wird, werden Qualität und Geschmack des Getreides jedoch erheblich beeinträchtigt.

Wie man Reis richtig aufbewahren sollte?

Reis fühlt sich am wohlsten unter trockenen Bedingungen, daher sollten Sie Ihren Reis an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahren. Auf keinen Fall sollte Ihr Reis an Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit oder direkter Sonneneinstrahlung gelagert werden. Sonnenlicht und Feuchtigkeit können die Reisqualität beeinträchtigen oder Geschmack und Nährstoffgehalt negativ beeinflussen.

Neben Reis sollten auf diese Weise auch andere Getreide in Ihrer Küche aufbewahrt werden.

Mit Knoblauch konservieren


Knoblauch verhindert, dass Schädlinge das Getreide befallen und sich vermehren. Dadurch kann der Reis nach dem Einkauf sauber und ohne Qualitätseinbußen gelagert werden. Knoblauch begrenzt nämlich nicht nur den Schädlingsbefall, sondern trägt auch dazu bei, die Qualität des Reises über den Lagerungsprozess zu erhalten.

Ein guter Aufbewahrungsort für Ihren Reis ist in verschließbaren Plastik- oder Glasbehältern. In diese können einige geschälte Knoblauchzehen hineingegeben werden. Anschließen sollte der Behälter gut verschlossen werden.

Reis mit Chili konservieren


Chili wird nicht nur verwendet, um den Geschmack von Mahlzeiten zu verbessern, sondern hat ebenfalls die Wirkung, Schädlinge davon abzubringen den Reis zu befallen. Durch den stechenden Geruch werden die Käfer vertrieben.

Der Chili kann in zwei Hälften geschnitten werden, die Samen können entfernt werden und anschließend können die Chilis zusammen mit dem Reis in einen verschließbaren Behälter gegeben werden.

Reis mit Salz konservieren


Zusätzlich zum Konservieren mit Knoblauch bewirkt Salz auch, dass Schädlinge aus dem Reis entfernt werden. Wenn die Schädlinge beim Verzehr von Reis das Salz mit verzehren werden diese ebenfalls vertrieben.

Streuen Sie etwas Salz gleichmäßig in den Behälter. Sie sollten jedoch nicht zu viel Salz in den Behälter streuen, da dies den Reis salzig machen kann und damit anfälliger für Feuchtigkeit.

Reis im Kühlschrank aufbewahren


Eine andere Möglichkeit, Reis effektiv zu konservieren, besteht darin, den Reis in den Kühlschrank zu stellen. Bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius können Sie den Reis etwa vier bis fünf Tage im Kühlschrank aufbewahren, bevor Sie ihn in den Reisbehälter legen.

Reis im Plastik- oder Glasbehälter aufbewahren


Nachdem Sie den den Behälter mit Reis gefüllt haben, decken Sie ihn fest ab und legen Sie ihn an einen trockenen Ort.

Verwenden Sie einen trockenen Behälter, eine Glasdose oder einen Zipperbeutel, um den Reis hineinzulegen. Denn wie bereits erwähnt kann der Reis durch eine feuchte Atmosphäre schimmeln. Außerdem vermehren sich Bakterien dadurch schneller und verursachen Schaden am Reis.

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Reis von einem Schädling angegriffen wurde, darf der Reis nicht in die Sonne gebracht werden, weil die Schädlinge durch das Licht sich zwar für kurze Zeit aus dem Reis zurückziehen, allerdings sobald der Reis aus der Sonne genommen werden wieder in diesen zurückkehren. Außerdem wirkt sich die Wärme des Sonnenlichts stark auf die Qualität des Reis aus und es besteht die Möglichkeit, dass er nicht mehr zum Reis kochen verwendet werden kann.